Die Schafiiten waren bei der Verfolgung der gottesdienstlichen Übungen besonders eifrig. Nach der Hinrichtung Bābaks im Jahre 838 waren sie von al-Muʿtasim (reg. Muezzine und Bedienstete der Moschee erhielten im frühen 15. Jahrhundert fort, allerdings gab es zu dieser Zeit fünf Tarāwīh-Gebetsgruppen (Schafiiten, Hanbaliten, Hanafiten, Zaiditen, Malikiten). Die Säulen auf der Nordseite errichtete er aus Stücken von weißem Marmor, die er durch Bolzen aus Eisen verband. [347], Im Laufe der Geschichte kam es mehrmals zu Überfällen auf die Heilige Moschee. [184] Später wurden noch zwei weitere Minarette über dem König-Fahd-Tor erbaut, so dass sich ihre Anzahl auf neun erhöhte. [60], Der ägyptische Sultan Faradsch (reg. Der basrische Koranexeget Qatāda ibn Diʿāma meinte, dass mit dem in Sure 22:25 genannten Masdschid Harām Mekka gemeint sei. Im 12. Das Wort „Moschee“ leitet sich vom arabischen masdschid über dessen nordafrikanische Aussprache masgid, das spanische mesquita und italienisch moschea her. [29] Diese Rivalität verschärfte sich im Laufe der Zeit noch weiter, weil verschiedene Herrscher, die dem hanafitischen Madhhab folgten, den hanafitischen und Maqām („Standort“) ausbauen ließen. 1450): Naǧm ad-Dīn ʿUmar ibn Muḥammad Ibn Fahd (gest. 1882–1905) führte erstmals eine Trennung zwischen dem Gebetsort der Männer und der Frauen ein. [200], Nach al-Azraqī war Muʿāwiya ibn Sufyān der erste, der die Moschee mit einem Minbar ausstattete. [300] Den Rest seiner Abhandlung widmete Ibn ad-Diyā' al-Makkī dem Nachweis, dass das Erheben der Stimme in der Heiligen Moschee verboten ist. [333], Nach dieser Ordnung hatten die beiden Inspektoren den Lehrbetrieb in der Moschee zu kontrollieren und sicherzustellen, dass die besoldeten Lehrer ihren Lehrverpflichtungen nachkamen und die Bücher, aus denen die unbesoldeten Lehrer lasen, nicht im Widerspruch zur sunnitischen Lehre und zur guten Sitte standen. Sie hat der Firma neue Märkte erschlossen. ʿAlī-Tor-Minarett, 4. [59] Die Säulen in dieser westlichen Erweiterung waren aus Gips. Zu den 15 Personen, die das höchste Gehalt von 500 Piaster bezogen, gehörten die Muftis der vier sunnitischen Lehrrichtungen. Die Hassan-II.-Moschee (arabisch مسجد الحسن الثاني Mesdschid al-Hasan ath-thānī, DMG masǧid al-ḥasan aṯ-ṯānī) in Casablanca ist eine der größten Moscheen der Welt. Es entspann sich ein bewaffneter Kampf, der mit der Vertreibung der Mekkaner aus der Moschee endete. Verstöße hatten die Inspektoren dem Vorsteher der Lehrer zu melden. Jhdt. Ibn Duhaiš: ʿImārat al-masǧid al-ḥarām. [162] Dieser unterirdische Kanal bestand auch nach der Anlage des westlichen Außenhofs weiter und wurde immer wieder erneuert, so zum Beispiel Anfang des 16. Da die Spannungen mit den Mekkanern noch nicht beseitigt waren, ließ der Emir der Pilgerkarawane am Abend die Tore der Moschee bis auf drei zunageln und die Pferde in die Moschee bringen, wo sie in die östliche Halle gestellt wurden. In einem Hadith, den al-Azraqī zitiert, wird ausgesagt, dass das Gebet in der Heiligen Moschee 25.000 Mal besser sei als das Gebet in anderen Moscheen. Das as-Safā-Tor, über das die Pilger die Moschee üblicherweise verließen, wenn sie sich nach dem Tawāf zum Masʿā begaben, war mit fünf Torbögen das größte Tor. Schauwāl 802 (= 22. 400.000 Quadratmeter erweitert, die Aufnahmekapazität des Gebäudes wurde auf über eine Million Menschen erhöht. Sein Nachfolger al-Mu'aiyad Schaich stellte aber schon sechs Jahre später die alte Ordnung wieder her, weil sich die andere Rechtsschulen übergangen fühlten. Sie stammten aus dem Schloss des Bābak in Armenien, wo sie den Innhof seines Hauses erleuchtet hatten. [90] Da um die Mitte der 1950er Jahre die Pilgerzahlen auf über 200.000 anstiegen, während die Moschee nur ungefähr 50.000 Betende aufnehmen konnte, wurde der Bedarf nach einer Erweiterung des Gebäudes immer spürbarer. [72] Nach dem osmanischen Gelehrten Eyüb Sabri waren die „Pfannen“ ebenfalls eine Art von Kuppeln, die wegen ihrer Form so genannt wurden. 3. größte Moschee der Welt . 125 Meter. Burckhardt erzählt, dass einige dieser Frauen „öffentliche Frauen“ gewesen seien, die den Verkauf von Körnern für die „Heiligen Tauben“ nur als Vorwand genutzt hätten, um sich den Pilgern zur Schau zu stellen und mit ihnen Verhandlungen führen zu können. Allerdings verloren sie schon relativ bald ihre Funktion als Bildungsinstitutionen, weil sie als Herbergen zweckentfremdet wurden oder ihr Stiftungsvermögen veruntreut wurde. Da seine Leistung nicht ausreichte, um, wie vorgesehen, 1000 Lampen mit Strom zu versorgen, wurde 1930 auf Befehl des saudischen Königs Abd al-Aziz ibn Saud ein weiterer Generator mit 13½ PS angeschafft. Außerdem versah er die Erweiterung mit einem eigenen Minarett. Hanafit und bei den drei anderen Gebeten 1. Diese Seite wurde zuletzt am 19. Die Zeichnungen des Ziffernblatts befanden sich auf dem Gehweg des Friedenstors. In allen Ecken der Moschee saß ein Koran-Rezitator, der mit seiner Gruppe betete. 2005–2015). 3/31 BILDERN. Jahrhundert beteten die Frauen in der Heiligen Moschee zusammen mit den Männern, wobei allerdings die Männer vorne beteten, während die Frauen hinten hinter den Knaben beteten. 18 davon waren aus gipsüberzogenen Ziegeln, 14 aus fein gemeißeltem Stein. [54], Der Kalif al-Muʿtadid bi-Llāh (reg. Zur Zeit wird die Moschee erneut ausgebaut; nach Abschluss der Bauarbeiten soll sie insgesamt 13 Minarette besitzen. Nachdem 865 der Tālibide Ismāʿīl ibn Yūsuf einen Aufstand angezettelt hatte, unterblieb das jährliche Bestreuen des Bodens mit Kieseln. B. Banū Schaiba, Banū Sahm, Banū Machzūm, Banū Dschumah). [326] Wie Taghrībirmisch kritisierte Ibn Diyā' in seiner Abhandlung auch die zusätzliche Beleuchtung an den vier Maqāmen in den heiligen Nächten, weil sie seiner Auffassung nach dazu führte, dass dort laute ausgelassene Versammlungen mit Lachen und Geschrei stattfanden. An der westlichen Seite der Dār-an-Nadwa, die erst Moschee 894 angelegt wurde. Sure 2:191 verbietet den Gläubigen, beim Masdschid Harām gegen ihre Gegner zu kämpfen, wenn sie nicht selbst dort von ihnen angegriffen werden. [228] Sie wurden nur im Ramadan und während der Wallfahrtssaison in Betrieb genommen. Sie hatten die Leuchtkraft von ungefähr 35.000 Kerzen und leuchteten damit die Moschee 20 Mal stärker aus als die Öllampen, die 20 Jahre vorher in Betrieb gewesen waren. Franke: "Educational and Non-Educational Madrasas”. 1364 besetzt. Wie der zeitgenössische Geschichtsschreiber Qutb ad-Dīn an-Nahrawālī (gestorben 1590) berichtet, gab Selīm II im Jahre 979 der Hidschra (= 1571/72 n. [58] An der Außenseite dieses Moscheehofs, der eine Länge von 57 Ellen und eine Breite von 52 Ellen hatte, legte er ein neues Tor an, das Ibrāhīm-Tor genannt wurde. [330], Anfang des 20. Salām-Tor-Minarett, 3. Er ließ die Säulen, bei denen die Frauen zu sitzen pflegten, mit Seilen verbinden. Jh.) Der Ausbau wurde unter anderem damit gerechtfertigt, dass bis 2025 ein Anstieg der Pilgerzahlen auf bis zu 17 Millionen jährlich erwartet wird. Die 224 Lampen des Matāf waren in 32 Leuchtern zu je sieben Lampen zusammengefasst. Al-Aschraf Schaʿbān, von 1363 bis 1377 Sultan der Mamluken in Ägypten, ließ es im darauf folgenden Jahr wieder errichten. Da das Projekt den Abriss von Gebäuden in der Umgebung notwendig machte, ließ der König eine Kommission bilden, die den Wert dieser Gebäude taxieren sollte. Jahrhundert war es als Suwaiqa-Tor bekannt. [120] Des Weiteren soll sich die Zahl der Minarette auf 13 erhöhen. Sie hat sechs Minarette und bietet Platz für bis zu 63.000 Menschen: In Istanbul haben sich in der größten Moschee des Landes erstmals Gläubige zum Morgengebet versammelt. Ramadan 1081 (= 6. [191] Hinter dieser Qubba wurde im Jahre 1404/05 eine weitere Qubba errichtet, die ʿAbbās-Tränke (siqāyat al-ʿAbbās) genannt wurde. [191] Der Bau wird schon bei Ibn Dschubair als die „Jüdische Qubba“ erwähnt, ohne dass aber erklärt wird, wie dieser Name zustande kommt. Namengebend waren die Banū Sufyān ibn ʿAbd al-Asad. 1999, S. 160f. Jahrhunderts für mehrere Monate in Mekka aufhielt, rieten ihm viele Mekkaner gleich bei der Ankunft, eine der verfügbaren Madrasas ganz oder teilweise zu mieten. 1429) berichtet, dass sie zu seiner Zeit nur noch mit 93 Lampen beleuchtet wurde. Die Scheich-Zayid-Moschee (arabisch مسجد الشيخ زايد Masdschid asch-Schaich Zayid, DMG Masǧid aš-Šaiḫ Zāyid) ist eine Moschee in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate. September 1988. 23 Zentimeter) über dem Boden. Wir waren erstaunt so eine schöne Moschee haben wir noch nirgends gesehen. Als beim Haddsch des 1927, der auf den Juni fiel, die Anzahl der Pilger besonders groß war und der Platz in der Moschee eng wurde, ließ der saudische König im Moscheehof solche Zelte aufstellen, damit die Betenden darin beim Mittags- und Nachmittagsgebet Schutz vor der Sonne finden konnten. Unter König Faisal ibn ʿAbd al-ʿAzīz (reg. Fünf der Lampen wurden nur zum ʿIschā'-Gebet angezündet und dann ausgelöscht. Die Gehälter der Moscheebediensteten wurden fortan vom saudischen Staat bezahlt. [40], Al-Mansūrs Sohn al-Mahdī (reg. [268] Die Hanbaliten waren also zu dieser Zeit noch nicht in der mekkanischen Gebetsordnung vertreten. In der folgenden Liste der größten Moscheen werden Moscheen aus der ganzen Welt nach ihrer Kapazität aufgelistet, die zu einer islamischen Schule oder einem islamischen Zweig gehören und mindestens 15.000 Gläubige in allen verfügbaren Plätzen wie Gebetsräumen, Innenhöfen und Portiken aufnehmen können. Die Hassan-II.-Moschee (arabisch مسجد الحسن الثاني Mesdschid al-Hasan ath-thānī, DMG masǧid al-ḥasan aṯ-ṯānī) in Casablanca ist eine der größten Moscheen der Welt Die Scheich-Zayid-Moschee (arabisch مسجد الشيخ زايد Masdschid asch-Schaich Zayid, DMG Masǧid aš-Šaiḫ Zāyid) ist eine Moschee in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate. Dazu gehörten 107 Lehrer, 122 Imame und Chutba-Prediger (davon 79 Hanafiten, 24 Schafiiten, 14 Malikiten und fünf Hanbaliten), 52 Eunuchen, 41 Muezzine, acht Lampenanzünder, zwölf Teppichbreiter, zehn Ordnungshüter, 20 Kehrer und 30 Torwächter. [6] Al-Māwardī (gestorben 1058) war der Ansicht, dass an allen Koranstellen, in denen von al-Masdschid al-Harām die Rede ist, der Haram gemeint sei. [230] In den letzten zehn Nächten des Ramadan, in der Nacht vor dem Fest, sowie in den Neumondnächten der Monate Radschab und Rabīʿ I wurden außerdem an den vier Maqāmen zusätzlich Fackeln angezündet. Er blieb deswegen nach dem Haddsch des Jahres 803, der auf den Juli 1401 fiel, in Mekka. Dann stieg der Chatīb die Stufen des Minbars hoch, wobei er auf die drei ersten Stufen und die letzte Stufe jeweils mit der Lederscheide seines Schwertes einmal laut hörbar schlug. [186], Östlich der Kaaba befanden sich bis zur Mitte des 20. Dschumādā I 983 (= 17. 1876–1909) wurden in der Moschee während des Haddsch insgesamt 1872 Lampen angezündet. [94] Im März 1956 wurde Muhammad ibn Lādin der Auftrag für die Durchführung des Bauprojekts erteilt. Martens: “The Masjid al-Haram: Balancing tradition and renewal at the heart of islam”. [349], Am 26. Jahrhundert benutzte der Vorsteher der Muezzine dieses Minarett nur noch für den Ruf zum Sahūr in den Ramadan-Nächten sowie für Lobpreisungen und Litaneien. Die Bücher der ʿAbbās-Tränke wurden in die Bibliothek der Madāris Sulaimānīya ausgelagert. Sie steht damit als nördlichste Moschee der Welt im Guinness-Buch der Rekorde. Jahrhundert ʿUmra-Tor genannt. Strassacker liefert Bronzeportale für größte Moschee der Welt Seit fast 15 Jahren steht Edith Strassacker an der Spitze der Süßener Kunstgießerei. [26] ʿAbdallāh ibn ʿAmr identifizierte al-Masdschid al-Harām also mit dem neu angelegten Moscheegebäude. 677) benannt ist, kennzeichnete den Ort des wichtigsten dieser Durchgänge. 1999, S. 158f. [198], Als Ersatz für den hanafitischen Maqām, der auch als Standplatz für die Mukabbirūn gedient hatte, wurde 1967 auf der Südseite des Moscheehofs als neues rechteckiges Gebäude mit zwei Stockwerken die Mukabbirīya errichtet. [260] Wie die Gebetszeiten bestimmt wurden, ist nicht bekannt. Darüber hinaus findet sich das Motiv der Heiligen Moschee auch häufig auf türkischen Gebetsteppichen aus der Stadt Bursa. weitere Bilder (1114) Doris Alter 46-50. [335] Studenten, die selbst eine Lehrbefugnis zum Unterrichten in der Heiligen Moschee erhalten wollten, mussten sich dafür einer Prüfung in den sechs Fächern Fiqh, Grammatik, Morphologie, Semantik, Rhetorik und Tropenlehre unterziehen. Die Mastspitze knickte in den Hof dahinter. Die Toten wurden anschließend durch das „Tor der Leichenzüge“ (Bāb al-Ǧanāʾiz) herausgetragen, das daher seinen Namen hat. Am 6. Jahrhundert von den mamlukischen Herrschern Ägyptens gespendet. Der hanafitische Gelehrte Ibn ad-Diyā' al-Makkī (gest. Danach verließ er die Moschee, wobei er von den beiden Bannerträgern begleitet wurde und der Mann mit der Peitsche ihm voranlief. [270], Gegen Ende des 12. […] Von den Madrasah's erhält also das wissenschaftliche Leben in Mekka nicht die geringste Nahrung; nach wie vor ist die Moschee zugleich Universitätsgebäude […]“, Die meisten Madrasas im Umfeld der Heiligen Moschee waren direkt von ihr aus über kleine Durchgänge in der Moscheemauer zu erreichen. [169] Neben diesen Haupttoren wurden noch zahlreiche kleinere Tore angelegt, so dass die Anzahl der Tore der Moschee nach der ersten Erweiterung insgesamt 61 betrug. [212] Als Johann Ludwig Burckhardt 1814 Mekka besuchte, hatte sich die Anzahl dieser Gehwege bereits auf sieben erhöht. November 1979 durch etwa 500 wahhabitische Ichwān unter Führung von Dschuhaimān al-ʿUtaibī. Der Ausdruck al-masǧid al-ḥarām, mit dem heute auf Arabisch die al-Harām-Moschee bezeichnet wird, war in Arabien schon in vorislamischer Zeit bekannt. [18] Dementsprechend waren die Maße der Moschee umgerechnet ins metrische System 182 × 137 bzw. [31] Ein Hadith, der über Anas ibn Mālik auf den Propheten zurückgeführt wird, beschreibt eine mehrstufige Hierarchie von Orten mit unterschiedlichen Werten für das Gebet: Demnach hat das Gebet eines Mannes zu Haus den Wert von einem Gebet; wenn er einer Stammesmoschee betet, wie sie in der islamischen Frühzeit üblich waren, zählt es wie 25 Gebete; sein Gebet in einer Freitagsmoschee zählt wie 500 Gebete, sein Gebet in der al-Aqsā-Moschee und der Prophetenmoschee wie 50.000 Gebete, und sein Gebet in der Heiligen Moschee wie 100.000 Gebete. [225], Die Flut von 1630 mit der beschädigten Kaaba, aus Eyüb Sabri, Der mekkanische Geschichtsschreiber al-Azraqī berichtet, dass sein Vorfahre ʿUqba ibn al-Azraq der erste gewesen sei, der für diejenigen, die in der Nacht den Umlauf um die Kaaba machten, eine Beleuchtung einführte. [240], Nachdem sich der Scherif Husain ibn ʿAlī 1916 vom Osmanischen Reich unabhängig gemacht hatte, ersetzte er die Öllampen in der Moschee durch Petroleumlampen der Firma Joseph Lucas & Son. [239] In der Zeit von Abdülhamid II. Jahrhundert) werden Überlieferungen mit noch konkreteren Angaben zum Wert eines Gebets in der Heiligen Moschee angeführt. Malikit, 3. [189] Das obere Stockwerk des hanafitischen Pavillons, der besonders groß war, diente während der osmanischen Zeit auch als Standplatz der sogenannten mukabbirūn, der Moscheeangestellten, die während der Gebete von einem erhöhten Ort aus den Takbīr des Imams laut wiederholten, damit die weiter entfernten Betenden wussten, wann sie mit ihren Gebetsbewegungen fortfahren mussten. [183] Die Minarette wurden außen mit Marmorplatten verkleidet und haben jeweils zwei achteckige Balkone, einen größeren in der Mitte und einen kleineren an der Spitze, die beide von einem Vordach mit grünen Dachziegeln bedeckt sind. Siehe die Aufstellung in der Bildunterschrift der. Nachdem die Muezzine den Adhān angestimmt hatten, begann der Chatīb mit seiner Chutba. 1839–1861) wurde die ʿAbbās-Tränke in eine kleine Bibliothek umgewandelt und mit wertvollen Büchern ausgestattet. Später war die Madrasa des, Namengebend war Umm Hānī, eine Tochter von, In der Zeit von al-Azraqī wurde es auch Banū-Hakīm-ibn-Hizām-Tor oder. [30], In den mekkanischen Chroniken von al-Azraqī (gestorben 837) und al-Fākihī (spätes 9. Der übrige Boden der Moschee mit den Säulenhallen war mit weißem Sand bedeckt. Auf diese Weise verfuhren sie weiter, bis sie zehn weitere Taslīms gebetet hatten. Jahrhundert für die Belange der Heiligen Moschee regelmäßig einen Bevollmächtigten, der vom Emir von Mekka in seinem Amt bestätigt wurde. Abdülmecit ließ außerdem an den vorderen Säulen der Arkaden Querstangen aus Eisen anbringen, an denen jeweils fünf Lampen angebracht wurden. Oben an diese Konstruktion war ein Querbalken genagelt, an dem Eisenhaken für die Glaslampen befestigt waren. Demjenigen, der dort Ketzerei betreibt, wird gleichzeitig Strafe angedroht. 1735, Fliesen im Sabīl-Kuttāb von Katchudā in Kairo, 1744, Entwurff Einer Historischen Architectur, Fischer von Erlach, 1721. 1921 wurde dieser Generator durch einen doppelt so leistungsstarken Generator ersetzt, der insgesamt 300 Lampen in der Moschee mit Elektrizität versorgen konnte. Er ließ auf dem Hof der Moschee eine Fläche durch eine zwei Meter hohe Scheidewand abtrennen, so dass eine Einfriedung entstand. waren, entlassen werden und neue Torwächter ernannt werden sollten, die keinem Handwerk und keinem anderen Gewerbe oder Beruf nachgingen und selber zu den Bedürftigen gehörten. Er fungiert bereits seit 1984 als Imam und Chatīb der Heiligen Moschee. [109], Die ersten beiden Minarette der al-Harām-Moschee wurden Ende des achten Jahrhunderts vom abbasidischen Kalifen al-Mansūr auf der Nordseite der Moschee errichtet. Die feierliche Grundsteinlegung zu dieser Erweiterung, die nach König Fahd benannt ist, erfolgte am 13. Er legte einige Zeit später den Entwurf für einen neuen Rundbau vor, der jedoch beim König und seinen Beratern keine Zustimmung fand. [144] Erst 1979 wurde der Moscheehof vollständig mit Steinplatten gepflastert, so dass nun seine gesamte Fläche für den Tawāf genutzt werden konnte. Die neue Anlage konnte Ende 1934 in Betrieb genommen werden. Das Tor wurde auf zwei Torbögen erweitert. Einige Leute setzten sich aber auch direkt auf den Kies und verbrachten darauf eventuell mehrere Stunden, wenn sie auf das Freitagsgebet und die Chutba warteten. Die Çamlıca-Moschee steht weithin sichtbar auf einer Hügelkuppe im Stadtviertel Üsküdar-Çamlıca auf der asiatischen Seite der türkischen Metropole Istanbul.Sie fasst 63.000 Gläubige und gilt damit als die größte Moschee des Landes. Dort hatte bis zur Zerstörung durch den persischen Sassanidenherrscher Chosrau II. (reg. Die Bauarbeiten wurden nun beschleunigt, aber nicht mehr mit der gleichen Sorgfalt wie vorher fortgesetzt. [327], Schon seit der Frühzeit des Islams ist die Heilige Moschee ein Ort für die Pflege der religiösen Wissenschaften des Islams. Er berichtet, dass sich die Rezitatoren bei den Gebeten in der Lautstärke üblicherweise gegenseitig zu übertreffen versuchten und sich hinter ihnen Mukabbirūn befanden, die ihre Stimme sehr laut erhoben. So führt zum Beispiel der mekkanische Geschichtschreiber Autor al-Fākihī, der in der zweiten Hälfte des 9. [53] Insgesamt hatte der Bau 24 Tore, von denen einige nach quraischitischen Clanen benannt waren und andere die Namen von Personen und Familien führten, deren Häuser vorher an der Stelle gestanden hatten (siehe den Überblick unten). Als Abū Dharr zurückfragte, welches die zweitälteste Gebetsstätte sei, habe jener geantwortet: „al-Masdschid al-Aqsā“, und auf Nachfrage erklärt, dass dieser vierzig Jahre später erbaut worden sei. Traumhaft schön. 1999, S. 133. 1980) urteilte sogar, dass es in der Gegenwart wegen der „großen Lasterhaftigkeit“ (kaṯrat al-fasād) für Frauen allgemein besser sei, nicht in der Heiligen Moschee, sondern zu Hause zu beten, womit er sich gegen die Auffassung von ʿAbdallāh ibn Masʿūd stellte. Chr.) An diesen Säulen wurden Holzstangen angebracht, an denen Lampen aufgehängt wurden. Auf die Schnittpunkte des Gitters wurden dann die Säulen gestellt. [102] Auch die zweite saudische Erweiterung wird in zwei Phasen eingeteilt: Die beiden Außenhöfe des alten Moscheebaus wurden im Rahme dieser Erweiterung beseitigt. Unter den muslimischen Koran-Exegeten herrscht weitgehende Einigkeit, dass mit dem Ausdruck al-Masdschid al-Harām, der im Koran verwendet wird, nicht die al-Harām-Moschee als Bauwerk gemeint ist, weil dieses zur Zeit Mohammeds noch nicht bestand, sondern das mekkanische Heiligtum. Da einige Eigentümer ihre Häuser nicht freiwillig hergaben, enteignete er sie und hinterlegte das Geld dafür in der Schatzkammer der Kaaba, wo sie es nach und nach abholten. Der erste, der diese Gebetsordnung einführte, soll Chālid al-Qasrī gewesen sein, der unter dem umaiyadischen Kalifen al-Walīd Gouverneur von Mekka war. In Sure 9:7 wird ein Vertrag erwähnt, den die Gläubigen mit den Beigesellern beim Masdschid Harām geschlossen haben. Der Erdboden wurde abgetragen, zu Haufen aufgehäuft und von Arbeitern auf Eseln in den unteren Teil von Mekka verbracht. [173] Ibn Dschubair, der die Moschee Ende des 12. Die erste Moschee im Komplex wurde in 13. Diese Ordnung wurde mindestens bis zur frühen Abbasidenzeit aufrechterhalten. [200], Eine klimatische Besonderheit Mekkas besteht darin, dass es hier häufig zu heftigen Regenfällen mit Überschwemmungen großen Ausmaßes kommt. Die al-Harām-Moschee (arabisch المسجد الحرام al-Masdschid al-Harām, DMG al-masǧid al-ḥarām), auch Heilige Moschee und Große Moschee genannt, im saudi-arabischen Mekka ist die größte Moschee der Welt. Die Al-Masdschid al-Harām ist nicht nur die wichtigste Moschee des Islam, sondern auch die größte der Welt. Da es auch bei dieser Art der Gebetsdurchführung wieder zur Verwirrung kam, verfügte um die Mitte der 1520er Jahre der osmanische Sultan Süleymān, dass die Gleichzeitigkeit der Gebetsgruppen aufgehoben und eine neue Regelung gefunden werden sollte. Jahrhunderts einer der abbasidischen Kalifen den Befehl gab, das Gebet in der Heiligen Moschee auf diese Weise abzuhalten, und sich von einer Reihe von malikitischen Gelehrten aus Alexandria in einer Fatwa bestätigen ließ, dass die vier Seiten der Moschee jeweils den Status einer eigenem Moschee mit zugehörigem Imam hatten. [226], Die frühen Abbasiden maßen der Beleuchtung der Moschee erheblich größere Bedeutung zu: Sie wurde nun nachts mit insgesamt 455 Hängelampen erleuchtet. Eine Moschee ist ein heiliger Ort, wo die Muslime bieten ihre Gottesdienste und Gebete. November 1913 von den 15 Gelehrten und den vier Muftis von Mekka angenommen und unterschrieben wurde, hatte den Titel aṭ-Ṭawāliʿ as-sanīya fī niẓām at-tadrīs al-ǧadīd bi-masǧid Makka al-maḥmīya („Die leuchtenden Sterne über die neue Lehrordnung in der wohlbehüteten Moschee Mekkas“). Die dafür benötigten Marmorblöcke wurden aus Syrien und Ägypten per Schiff nach Dschidda transportiert und von dort aus auf Wagen nach Mekka gebracht. 2008, S. 131. [17], ʿAbdallāh ibn az-Zubair, der von 683 bis 692 von Mekka aus als Kalif regierte, erweiterte die Moschee auf der östlichen, nördlichen und südlichen Seite,[18] wofür er erneut die nächstgelegenen Häuser ankaufte. Alfelali, Garcia-Fuentes: “Growth of the Holy Mosque in Mecca”. Er verblieb bis zur Mitte des 20. Mit diesen Hölzern konnte er die Reparatur des Daches an der West- und Nordseite fertigstellen. Gaudefroy-Demombynes: Le pèlerinage à la Mekke. [342], Zum Erscheinungsbild der Heiligen Moschee gehörten auch lange Zeit Gewerbetreibende und Bettler. Viele Angehörige der saudischen Armee und der saudischen Nationalgarde, die bei der Operation zum Einsatz kamen, weigerten sich anfangs aufgrund von religiösen Bedenken, die Heilige Moschee anzugreifen. Jahrhundert jedoch an, dass Männer und Frauen fortan beim Umlauf getrennt wurden. [280][189] Mehrere schafiitische Gelehrte missbilligten jedoch den neuen Bau. Jahrhunderts einen eigenen Imam. Der Zamzam-Keller wurde gleichzeitig auf eine Fläche von 1210 Quadratmeter erweitert, so dass er jetzt 2500 Personen aufnehmen konnte. Sie gilt noch vor der Prophetenmoschee in Medina und der al-Aqsa-Moschee in Jerusalem als die vorzüglichste Moschee des Islams. Einen ersten Reformversuch unternahm der ägyptische Mamlukenherrscher Faradsch ibn Barqūq, der für die Wallfahrt des Jahres 1408 befahl, dass allein der schafiitische Imam das Abendgebet beten solle. [353] ʿAbdallāh ibn ʿAbbās wird mit der Aussage zitiert, dass sich in der Heiligen Moschee die Gräber von zwei Propheten befänden, nämlich das Grab von Ismael im Hidschr und das Grab von Schuʿaib. 908–932), die Mauer zwischen der Erweiterung und dem Moscheehof niederreißen und durch Steinsäulen ersetzen, so dass nun alle, die sich in der „Dār-an-Nadwa-Erweiterung“ (Ziyādat Dār an-Nadwa) befanden, die Kaaba sehen konnten. Jahrhundert richteten die Osmanen eine Stiftungsbehörde mit einem eigenen Direktor ein, der als „Direktor der Stiftungen“ (mudīr al-auqāf) bezeichnet wurde. 3366, 3425. Das Tor wurde im 16. Der Bauplan des Architekten Muhammad Tāhir al-Dschuwainī hatte eigentlich vorgesehen, dass der alte Moscheebau komplett beseitigt werden sollte. [343] Weitere in der Heiligen Moschee verbreitete Verhaltensweisen, von denen Ibn ad-Diyā' al-Makkī meinte, dass sie bekämpft werden müssten, waren das Anbetteln von Leuten durch Arme,[300] das laute Rufen von Wasserträgern, die den Leuten in der Moschee zu trinken gaben,[344] das Sitzen von Schneidern an den Seiten der Moschee, die dort öfter in laute verbale Auseinandersetzungen verwickelt waren, sowie der Durchzug von Lastträgern, die den Besuchern der Moschee Waren und Speisen verkauften. 1354) berichtet, dass er oben auf der Wand der westlichen Seite eine Inschrift sah, die die Erweiterung der Moschee durch al-Mahdī auf das Jahr 167 der Hidschra (= 783/84 n. Auf diese Weise sollte verhindert werden, dass bei Sturzfluten von dieser Seite her Wasser in die Moschee gelangte. Dort gelangte es bis zum ʿAdschala-Tor, wo es durch einen glücklichen Zufall an der weiteren Verbreitung gehindert wurde: Ein Überschwemmung, die sich zu Anfang des gleichen Jahres ereignet hatte, hatte nämlich dort zwei Säulen umgeworfen, wodurch auch das darüber liegende Dach zum Einsturz gebracht worden war. Die offiziellen Imame beten 23 Rakʿas zusammen mit dem Witr-Gebet und schließen die Koranrezitation ein oder zwei Tage vor Monatsende ab. [1] In ihrem Hof befinden sich die Kaaba, das zentrale Heiligtum des Islams, der Zamzam-Brunnen und der Maqām Ibrāhīm. Jahrhundert 35 Torbögen. [13], Da der Platz vor der Kaaba im Laufe der Zeit für die Menschen zu eng wurde, kaufte der Kalif ʿUmar ibn al-Chattāb (reg. [227] Der Kalif al-Wāthiq (reg. Diese lösten fortan bei den fünf täglichen Gebeten einander ab. Richard T. Mortel: „Madrasas in Mecca during the Medieval Period: A Descriptive Study based on Literary Sources“ in. Das Tor war noch von dem Kalifen al-Mansūr errichtet worden, der an der Frontseite ein Mosaik hatte anbringen lassen. 767) von ʿAbdallāh ibn ʿAbbās überlieferte, besagt, dass „das Haus“, also die Kaaba, die Qibla für die Leute des Masdschid ist, der Masdschid die Qibla für die Leute des Haram, und der Haram die Qibla für die übrigen Erdenbewohner im Osten und Westen aus der islamischen Umma. (reg. 1903) mitteilt, wurde zu seiner Zeit für alle Menschen, Männer und Frauen, Freie und Sklaven, Gelehrte und Scherifen, das Totengebet bei der Tür der Kaaba verrichtet. Die meisten Säulen waren aus Marmor, allerdings waren die 44 Säulen, die al-Hādī nach al-Mahdīs Tod ergänzt hatte, aus einfachem Stein. [339], ʿAlī ibn al-Hasan al-Hāschimī, der 869/870 zum Statthalter von Mekka ernannt wurde, führte die Neuerung ein, dass auch die Sitzplätze der Frauen und Männer in der Moschee getrennt wurden. Da bei diesem alle Gebetsgruppen gleichzeitig beteten, kam es immer wieder zu allgemeiner Verwirrung, weil sich die Stimmen der verschiedenen Imame und der mukabbirūn, die deren Worte in die hinteren Reihen der Betenden übermittelten, miteinander vermischten. [56], Im Jahre 918 ließ Muhammad ibn Mūsā außerdem an der Westseite der Moschee das Tor der Kornhändler und das Tor der Banū Dschumah abbrechen und dahinter einen kolonnadengesäumten Moscheehof einrichten, den er mit der großen Moschee verband. Jahrhundert von zwei auf drei Torbögen erweitert. Sie gilt noch vor der Prophetenmoschee in Medina und der al-Aqsa-Moschee in Jerusalem als die vorzüglichste Moschee des Islams. [247] Im frühen 15. [192] Später wurde dieser Bau Qubbat al-farrāšīn („Qubba der Teppichbreiter“) genannt. Der Kiesboden wurde allerdings 875 nach Regenfällen, die die Moschee überfluteten, gänzlich hinweggespült. Traumhaft schön. [56] Im Jahre 918 ließ Muhammad ibn Mūsā, der Statthalter des Kalifen al-Muqtadir (reg. Diese Nordseite wurde mit Mosaiken ausgestattet, weil sie als Vorderfront der Moschee diente. Arent Jan Wensinck vermutete, dass sich die koranischen Aussagen, in denen vom Masdschid Harām die Rede ist, allgemein auf Mekka beziehen. [283] In den 1520er Jahren ließ der osmanische Sultan auch die Maqāme der Malikiten und Hanbaliten ausbauen. Einzelne davon wurden von 12–15 jährigen Knaben geleitet, die gerade erst die Koranschule absolviert hatten und die Tarāwīh-Gebete dazu nutzten, um als Probeleistung in 20 bis 30 Nächten eine Chatma zu erbringen. Nicht zuletzt wegen der vielen Einwohner. Es ist auf das Jahr 1676 datiert und hat eine Fläche von 2,40 × 1,44 Meter. Er führte darüber Listen, auf denen die einzelnen Berechtigten verzeichnet waren. [21] Sein Sohn al-Walīd (reg. April 2021 um 22:48 Uhr bearbeitet. [27] Dies zeigt, dass man den Masdschid von Mekka in dieser Zeit nicht mehr mit dem Haram identifizierte, sondern als einen engeren Bezirk betrachtete, der die Kaaba unmittelbar umgab. Sie war auf der Südseite angebracht, war das Geschenk eines Mannes aus Marrakesch und gab die Zeiten sehr genau an. [181] Am frühen Morgen wurde gewöhnlich auf den Minaretten von den Muezzinen eine lange Folge von Litaneien und Lobpreisungen rezitiert. [350], Besonders bekannt ist die Besetzung der Heiligen Moschee am 20. Jahrhundert Mīzān aš-šams („Sonnenwaage“) genannt. [12] Das Banū-Schaiba-Tor, das sich bis in die späten 1950er Jahre im Hof der Moschee befand und nach dem Kaaba-Wächter Schaiba ibn ʿUthmān (gest.